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Fagus Schuhleisten in Deutschland (Schuhe) und Leisten
Fagus shoe lasts world wide shoes and last
Schuhleisten, Modellservice, Modeberatung, Zubehör und mehr... Kunststoffleisten für die Direktbesohlung Fagus® hat eine Leistenausführung entwickelt, wobei die gesamte Fertigung des Schuhes über einen Leisten erfolgen kann. Dies bringt dem Schuhproduzenten im Gegensatz zu der Nutzung von Aluminiumleisten an der Direktbesohlungsmaschine viele Vorteile: 1. Der gezwickte Schaft bleibt zum Anspritzen auf dem Leisten, über den er gezwickt wurde. Es können also keine Fehler durch schiefes Aufziehen der Schäfte auftreten. 2. Die Schuhe bleiben länger auf dem Leisten und erhalten so einen erheblich besseren Stand und eine bessere Passform. 3. Es entfallen gewisse Arbeitsgänge, wie z.B. zusätzliches Ein- und Ausleisten an der Spritzgussmaschine. Dadurch wird Personal eingespart. Außerdem können verschiedene Tätigkeiten, wie z.B. die Beschickung der Maschine mit Leisten und deren Abnahme durch Robot-Einsatz automatisiert werden. 4. In der Regel ist mit einer Reduzierung der Investitionskosten bei der Einführung neuer Kollektionen und Schuhtypen zu rechnen. 5. Der Ausstoß der Rundläufer wird erhöht, da bremsende Arbeiten wie Auf- und Abziehen des Schaftes entfallen. 6. Der Schaft wird genauer auf den Leisten gezogen, da a) geringer Zeitdruck b) ergonomisch besserer Arbeitsplatz Fagus® hat sich auf dem Sektor technische Kunststoffleisten für die Direktbesohlung spezialisiert. Dank langjährigem Know-How können minimale Toleranzen, auch bei speziellen Kundenausführungen, eingehalten werden. Der Standard-Direktbesohlungsleisten hat eine 6 mm starke Metallplatte auf dem Kamm, wo der Leisten von der Leistenhalterung an dem Rundläufer, von einem Roboter, oder einer Ein- und Ausleistmaschine gegriffen werden kann. Die Leisten sind zum Schaftaufziehen mit einer Teilung versehen. Die Leistenteilung T2 wurde speziell für gestrobelte Schäfte entwickelt, da beim Schließen der Teilung der in der Vorderpartie aufgezogene Schaft nicht mehr verrutscht. Leisten mit integrierter Verriegelung Fagus® hat ein neues System entwickelt, damit der Kunststoffleisten bei der Direktbesohlung geschlossen bleibt. Dieses ist notwendig, damit während des Anspritzvorganges kein PU-Material austreibt, den Schaft beschädigt oder zusätzliche Finish–Arbeiten erfordert. In den Leisten ist nun ein mechanisches Verriegelungssystem integriert, das mittels eines speziellen Leistendornes, der in die Leistenhülse gesteckt wird, ausgelöst wird. Wenn der Leisten auf diesem Dorn aufgesteckt ist, kann er geöffnet und der Schaft aufgezogen werden. Nachdem der Leisten wieder geschlossen und von dem Dorn abgezogen wird, verriegelt der interne Mechanismus den Leisten so, als wenn er nur aus einem Stück wäre. Der Leisten kann nun auf den Leistenhalter gesteckt und die Sohle angespritzt werden. Das Öffnen und Schließen des Leistens kann sowohl manuell als auch mit der neu entwickelten Fagus®-Leisten-Öffnungs- und -Schließmaschine EAM3000 erfolgen. An dieser Maschine ist bereits der spezielle Dorn montiert. Das Öffnen und Schließen des Leistens erfolgt pneumatisch durch die Betätigung eines Pedals und entlastet das Produktionspersonal. Gefräste Direktbesohlungsleisten In speziellen Einsatzbereichen, z.B. bei gerade heutigen Automatisierungsstrecken, werden höchste Genauigkeiten bei den im Einsatz befindlichen Leisten vorausgesetzt. Die dazu benötigten Daten werden in einer Komplettbearbeitung, also auch Spitze und Ferse, gefräst. Im Fagus®-eigenen CAD/CAM-Entwicklungsbereich werden die Schuhleistenmodelle zu CAD-Modellen umgewandelt. Diese CAD-Leistendaten sind die Basis für Designer und Konstrukteure, die den kompletten 3D-Aufbau der Sohle unter Berücksichtigung des Schaftdesigns durchführen. Anschließend können diese digitalen Daten vom Formenbauer exakt übernommen und 1:1 umgesetzt werden. Der Formenbauer braucht also die Leisten nicht noch einmal zu digitalisieren und braucht nicht auf die Lieferung von Formenbauleisten zu warten. Vorteile durch diese CAD-Prozesskette gefertigter Leisten sind hohe Passformgenauigkeit zwischen Leisten und Anspritzform, weltweite Datenbereitstellung, idealer Einsatz auf Automatisierungslinien durch hohe serielle Präzision. Formen, Design und Leisten basieren auf einem gemeinsamen Datensatz. Fräsleisten werden aus High-Density-Material für Leistenteilung T1 oder T2 hergestellt. Teilweise ist der Einsatz von speziellen, höheren Roboterleisten für die Produktion erforderlich. Diese Variante ermöglicht die Fertigung von Halbschuhen in Kombination mit Stiefeln. Fagus® richtet sich variabel nach Ihren Bedürfnissen. Modellabteilung Unsere Modellabteilung basiert auf der Kompetenz unserer erfahrenen Modelleure, sowie auf der Nutzung modernster, computergestützter Technologien, welche zur Modellentwicklung eingesetzt werden. Wir unterstützen Sie bei Ihrer Kollektionsentwicklung Durch regelmäßige Information und Marktbeobachtung in den Zentren der modischen Entwicklung und Abstimmung mit anderen Komponentenanbietern stehen wir Ihnen mit ständig aktuellen, modischen Informationen zur Verfügung. Hierzu stellen wir Ihnen saisonal auch eigene Schuhentwürfe und Komponentenpakete (Leisten, Sohlen, Stahlkappen) vor. Wir geben Ihren Schuhen Passform Eine der wichtigsten Kriterien beim Schuhkauf ist eine gute Passform. Unsere Modelleure bieten neben anatomischen und leistentechnischen Kenntnissen eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Modellerstellung. Neueste modellische Erkenntnisse fließen ständig in unsere Modellentwicklungen für Sie ein. Mode, Technik und Passform müssen an dem Leisten harmonieren, um Ihrem Schuh auf dem Markt Wettbewerbsvorteile zu geben. Leisten für automatisierte Schuhfertigung: Die automatisierte Schuhfertigung setzt Schuhleisten mit höchster Präzision voraus. Bereits bei der Modellerstellung werden die Voraussetz-ungen für die Genauigkeit und somit auch für eine reibungslose Schuhproduktion in Ihrem Haus geschaffen. Bereitstellung von Modelldaten für Ihre Schuhentwicklung Die Schuhproduktion ist heutzutage über die ganze Welt verteilt. Statt physisch Leisten zu verschicken, bieten wir den Service an, digitale Leistendaten per Email an unsere Partnerfirmen zu versenden. Klappleisten Klappleisten (auch Knickleisten genannt) werden vorwiegend in der Herrenschuhproduktion verwendet. Hier wird, nachdem der Leisten auf den Dorn gesteckt wurde, die Leistenspitze nach unten geklappt. Diese Ausführung ist für gezwickte Artikel gedacht, da ein Aufleisten von Strobelschäften nicht optimal zu gestalten ist. Druckleisten Für Mokassins und gestrobelte Schäfte werden in den Schuhfabriken häufig Druckleisten (auch Schiebeleisten genannt) eingesetzt. Der Mechanismus ist so angebracht, dass man beim Hochschieben der Spitze eine optimale Verkürzung erzielt. Man kann sowohl Ein- als auch Ausleisten. Auch für gezwickte Damenschuhe hat sich diese Ausführung durchgesetzt. Starre Leisten Starre Leisten werden häufig für die Sandalenproduktion benötigt, diese verfügen über keinen Mechanismus. Um den verschiedenen Fertigungsmethoden gerecht zu werden, können alle Leisten ohne Blech, sowie auch mit einem Blechbeschlag (voll, Gelenk oder Ferse) hergestellt werden. Dieser kann auch mit Zwicklöchern in folgenden Maßen versehen werden: Durchmesser rund: 11, 15 und 22 mm Durchmesser oval: 25 x 12 mm Präzision von Fagus® Fagus®-Leisten werden ausschließlich auf CNC-Drehbänken gefertigt. Die Leisten haben dadurch eine sehr feine und genaue Oberfläche und in der Passform eine hohe Wiederholgenauigkeit. Da auch die Rohlingsproduktion im eigenen Haus erfolgt, hat Fagus® Kontrolle über die Materialqualität. Fagus®-Leisten werden aus High-Density-PE gefertigt, um lange dem Produktionsprozess der Schuhfertigung standzuhalten. Mit dem pneumatische Leistenhalter PL 3000 werden die Fagus®-Leisten optimal auf allen Direktbesohlungsmaschinen positioniert. Die pneumatisch betätigten Greiferbacken verschließen die Leisten sicher. Die Ausrichtung des Leistenhalters erfolgt mit Hilfe der integrierten Einstellvorrichtung – der Halter kann horizontal verschoben, gekippt und in der Höhe verstellt werden. Der Leistenhalter PL 3000 ist für die Maschineneinbauhöhen 333 mm oder 433 mm lieferbar – Sondermaße sind auf Anfrage möglich. Speziell für die Direktbesohlung von Stiefeln und Kinderschuhen hat Fagus ein neues Werkzeug entwickelt. Durch die schlanke Konstruktion dieser Leistenhalterung (Bild 1) ist es einfacher, Leisten mit Stiefel- oder Kinderschuhschäften über den Halterungsschaft zu schieben. Die Ausleistmaschine EAM 3000 ist die ideale Ergänzung zu den Fagus®-Direktanspritzleisten. Mit ihr wird der Ein- und Ausleistvorgang rationalisiert und die von Fagus® angebotene Leistenverriegelung automatisch betätigt. Die Leisten werden mit Hilfe von Pneumatikzylindern automatisch geöffnet bzw. geschlossen. Die Bedienung der Ausleistmaschine EAM 3000 erfolgt über ein Fußpedal – der Mitarbeiter hat dadurch beide Hände frei zur präzisen Positionierung des Schafts auf dem Leisten. Der Maschinenhub kann individuell auf die verwendete Leistenform eingestellt werden. Die Ausleistmaschine EAM 3000 ist lieferbar für die Leistenteilung T1 und die Leistenteilung T2. Ein Umbau zwischen den beiden Versionen ist jederzeit einfach möglich.